Roche und MVV erweitern Energiepartnerschaft

Roche und MVV kooperieren in dem Bereich Energie schon seit vielen Jahrzehnten, nun wird diese Energiepartnerschaft jedoch grunderneuert und massiv ausgebaut. MVV vervielfacht die Menge der an Roche gelieferten Wärmeenergie in Form von Heißdampf aus ihrem Heizkraftwerk auf der Friesenheimer Insel von bisher 15.000 auf rund 105.000 Megawattstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Das entspricht umgerechnet dem Bedarf von etwa 7.500 Haushalten. Roche setzt damit in der Produktion wie auch für die Gebäudeheizung und Kälteerzeugung am Standort Mannheim fast komplett auf Wärme aus der thermischen Abfallverwertung. Zeitgleich bezieht das Unternehmen künftig nur noch Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt – so steigert Roche seinen Anteil erneuerbarer Energien auf insgesamt über 90 Prozent. Das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 65.000 Tonnen pro Jahr, dem jährlichen Ausstoß von über 30.000 Pkw.

Martin Haag, Werkleiter bei Roche, und Dr. Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV betonten die bereits seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft und die gute Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Pressegespräch.

Foto: © Roche

19.07.2017|

Südzucker AG steigert Ergebnis deutlich im ersten Quartal 2017/2018

Die Südzucker AG erzielte im ersten Quartal (1. März bis 31. Mai 2017) des laufenden Geschäfts-jahres 2017/18 mit 1.783 (Vorjahr: 1.608) Millionen Euro einen Konzernumsatz deutlich über dem Vorjahresniveau. Zu dem Umsatzanstieg trugen insbesondere die Segmente Zucker und CropEnergies bei. Auch das operative Konzernergebnis erhöhte sich deutlich auf 153 (Vorjahr: 110) Millionen Euro. Zu diesem Ergebnisanstieg trugen insbesondere das Segment Zucker, aber auch die Segmente CropEnergies und Frucht bei. Das Segment Spezialitäten erreichte erwar-tungsgemäß nicht das hohe Vorjahresniveau. Im Segment CropEnergies konnte der Umsatz gegenüber Vorjahr signifikant auf 214 (Vorjahr: 149) Millionen Euro zulegen. Dies ist nahezu ausschließlich auf deutlich höhere Produktions- und Absatzmengen infolge der Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlage in Wilton, Großbritannien, im zweiten Quartal des Vorjahres zurückzuführen. Darüber hinaus lagen die Ethanolerlöse über Vorjahresniveau. Infolge der positiven Umsatzentwicklung erhöhte sich auch das operative Ergebnis deutlich auf 23 (Vorjahr: 19) Millionen Euro. Dabei konnten die Belastungen aus leicht gestiegenen Rohstoffprei-sen, den operativen Kosten durch die Inbetriebnahme der Anlage in Wilton sowie durch geplante Revisions- und Instandhaltungsarbeiten in Zeitz und Wanze, Belgien, im ersten Quartal mehr als ausgeglichen werden.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 wird weiterhin von einem Konzernumsatz von 6,7 bis 7,0 (2016/17: 6,5) Milliarden Euro ausgegangen. Hierbei wird für die Segmente Zucker und Frucht ein moderater und für das Segment Spezialitäten ein leichter Umsatzanstieg erwartet. Im Segment CropEnergies wird nun mit einem Umsatz in einer Bandbreite von 775 bis 825 (bisherige Progno-se: 725 bis 800) Millionen Euro gerechnet. Beim operativen Ergebnis wird ein weiterer Anstieg gesehen. Es sollte sich unverändert in einer Bandbreite von 425 bis 500 (2016/17: 426) Millionen Euro bewegen. Wesentlicher Treiber wird der deutliche Ergebnisanstieg im Segment Zucker sein. Im Segment Spezialitäten wird nach dem Rekordjahr 2016/17 mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Im Segment CropEnergies wird nun mit einer Ergebnisbandbreite von 50 bis 90 (bisherige Prognose: 40 bis 80) Millionen Euro gerechnet. Im Segment Frucht wird ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Foto: © Südzucker AG

13.07.2017|

SAP stellt auf der SAP Leonardo Live neue Lösungen für das Internet der Dinge vor.

Das kürzlich angekündigte digitale Innovationssystem SAP Leonardo wurde um neue Beschleuniger für verschiedene Branchen und das Internet der Dinge (IoT) ergänzt und umfasst nun erweiterte Werkzeuge für SAP Build und neue Cloud Foundry Packages für die SAP Cloud Platform für Partner. SAP eröffnet Kunden einen einfachen Weg zu schnellen, umfassenden Implementierungen mit fundierten Business Cases. Ende-zu-Ende-Services machen dies möglich, angefangen mit der Analyse von Anwendungsfällen über die Ermittlung der Anforderungen und das Design bis zur Umsetzung. Über die Ideenfindung, schnelle Erstellung eines Prototyps, Erarbeitung eines Business Case und Entwicklung eines technischen Konzepts können Kunden schnell einen Mehrwert erzielen. SAP Leonardo setzt auf der offenen SAP Cloud Platform auf und bietet so eine offene und Standard-basierte Platform-as-a-Service (PaaS) Umgebung. Sie steht sowohl SAP-Kunden als auch dem wachsenden Netz aus Partnern zur Verfügung. Diese können SAP Leonardo Anwendungen entwickeln, bei denen sie S/4HANA und erweiterte SAP Software-as-a-Service (SaaS) Lösungen direkt integrieren können. Die neuen Cloud Foundry Packages für die SAP Cloud Platform erlauben es, Anwendungen der nächsten Generation auf Grundlage der Funktionen von SAP Leonardo wie maschinelles Lernen, IoT und Big Data zu entwickeln.

Foto: © SAP

11.07.2017|

Fritz Fels GmbH Fachspedition erhält beim Mittelstandspreis für soziale Verantwortung die Auszeichnung „beispielhaftes Unternehmen“

Die baden-württembergische Landesregierung und der Caritas­verband haben das soziale Engagement der Fritz Fels GmbH gewürdigt. Im Rahmen des diesjährigen Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg wurde der Fachspedition aus Heidelberg das Prädikat „Beispielhaftes Unternehmen 2017“ verliehen. Bei einem feierlichen Abend im Schloss Stuttgart erhielt die Fachspedition eine Urkunde und Glückwünsche unter anderem von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau lobte das Engagement der mittelständischen Unternehmen, die als Vorbild den Anstoß für andere geben: „Die CSR-Maßnahmen prägen das Unternehmerbild in Baden-Württemberg und sind auch wichtig für die Politik des Landes.“

Die Fritz Fels GmbH engagiert sich vielfältig in Sport, Kultur und Sozialem. So unterstützt die Spedition unter anderem Round Table, Anpfiff ins Leben, das Kinderfest der Stadt Mannheim oder das St. Pauluskinderheim Heidelberg. Ebenso das Metropolink-Festival, die Jugendverkehrswacht und die Universität Mannheim. Dabei gibt die Spedition nicht nur Spenden. „Wir leben unser Engagement“ sagt Beck. „Uns liegt es am Herzen, das es zu uns passt. Wir wollen uns aktiv und nachhaltig beteiligen. So transportieren wir beispielweise Sportmatten für Anpfiff ins Leben, oder wir stellen einen Lkw mit Fahrer für das Projekt „Raus aus dem toten Winkel“ zur Verfügung.“ Beim Metropolink-Festival war Geschäftsführer Thomas Beck einer der ersten Unterstützer. Auf dem Firmengelände in Kirchheim gibt es mittlerweile eine kleine Galerie, die jedem zugänglich ist und Kunst in den öffentlichen Raum bringt. „Als Unternehmen können wir Leuchtturm sein und zeigen, das sich Engagement lohnt. Auch unsere Mitarbeiter sehen sich darin und sind stolz bei den Projekten dabei zu sein.“

Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg) und Thomas Beck (Geschäftsführer Fels GmbH) mit Urkunde. (Foto: © Fritz Fels GmbH Fachspedition)

10.07.2017|

SAP SE baut Zusammenarbeit mit der Innovations- und Ideenschmiede Singularity University aus und wird Mitgründerin der SingularityU Germany

„Die SU ist eine Innovations- und Ideenschmiede, die 2009 im Silicon Valley mit dem Ziel gegründet wurde, Führungskräfte durch Ausbildung und Unterstützung zum Einsatz exponentieller Technologien zu motivieren, mit denen sich die großen Herausforderungen der Menschheit bewältigen lassen. Damit hat sich die Singularity University viel vorgenommen. Ihr Ziel spiegelt jedoch geradezu perfekt die Vision der SAP wider, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Die SU ist vor allem im Silicon Valley stark vertreten. Doch auch Europa und insbesondere Berlin sind wichtige Innovationsstandorte. Die SAP als weltweit führender Anbieter von Unternehmenssoftware ist mit ihrem deutschen Firmensitz seit 45 Jahren fest in Europa verwurzelt und damit ein idealer Partner, um die SU auch in Deutschland erfolgreich auf den Weg zu bringen. Insbesondere die Bereiche SAP Digital Business Services EMEA und SAP Digital haben sich für eine engere Zusammenarbeit mit der SU in Europa stark gemacht.“ Jonathan Becher, Chief Digital Officer der SAP und Leiter von SAP Digital.

Bild: SAP SE

31.05.2017|

Aufsichtsräte des Fleischversorgungszentrums und der Mannheim – meine Stadt Beteiligungsgesellschaft einigen sich auf Einstellung des Schlachtbetriebs

Ad-hoc Meldung: In der am 19./ 20. Mai 2017 stattgefundenen Klausurtagung haben sich die Aufsichtsräte der Fleischversorgungszentrum Mannheim GmbH (FVZ) und der Stadt Mannheim Beteiligungsgesellschaft mbH (SMB) darauf geeinigt, den Schlachtbetrieb der FVZ einzustellen. Der übrige Geschäftsbetrieb, also die Unterhaltung eines Fleischmarktes zur Belieferung von Metzgereien, Gastronomie und weiteren Großkunden, bleibt bestehen.

31.05.2017|
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