MVV übernimmt Beegy vollständig

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat den bisher als Gemeinschaftsunternehmen mit dem Münchener Handels- und Dienstleistungsunternehmen BayWa und dem irischen Wärmetechnologieanbieter Glen Dimplex geführten Lösungsanbieter im Bereich des dezentralen Energiemanagements Beegy komplett übernommen. Das hat MVV am Donnerstag in Mannheim mitgeteilt.

Nach den Worten von MVV-Vertriebsvorstand Ralf Klöpfer ist MVV von dem Marktpotenzial dezentraler Energielösungen überzeugt: „Wir werden daher die Weiterentwicklung der von Beegy aufgebauten Geschäftsmodelle – sowohl im Privat- wie im Geschäftskundenbereich – in den kommenden Jahren vorantreiben.“

Die Partner hatten Beegy Ende 2014 als Joint Venture gegründet, um gemeinsam Geschäftsmodelle für den Zukunftsmarkt dezentrales Energiemanagement aufzubauen. Vereinbart wurde dabei ein dreijähriger Planungshorizont, um vor dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen und der Marktentwicklung die zukünftige Strategie neu zu definieren. Klöpfer: “Die Gesellschafter waren sich nun darin einig, dass die bisherige Gesellschaftsstruktur aufgrund unterschiedlicher strategischer Interessen und Investitionsschwerpunkte keine optimale Perspektive für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Beegy bietet.“

Der „beegyHUB“ bietet ein intelligentes Energiemanagement für Endkunden. Foto: © Beegy


29.09.2017|

BASF zum 17. Mal in Folge im Dow Jones Sustainability World Index vertreten

BASF gewürdigt für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung

BASF wurde erneut in den Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) aufgenommen. Der Chemiekonzern erzielte in diesem Jahr besonders gute Ergebnisse für sein umfassendes Innovationsmanagement, seine Berichterstattung über ökologische und soziale Aspekte sowie für seine fokussierte Wesentlichkeitsanalyse. Der DJSI World ist einer der bekanntesten Nachhaltigkeitsindizes und umfasst die führenden 10 % der 2.500 größten Unternehmen im S&P Global Broad Market IndexSM, die wegen ihrer Nachhaltigkeitsleistung ausgewählt wurden.

BASF ist im 17. Jahr in Folge im DJSI World vertreten. Die gelisteten Unternehmen müssen kontinuierliche Verbesserungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit erzielen und werden dafür von Analysten des Vermögensverwalters RobecoSAM bewertet.

„Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis. Wir arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistung und zum siebzehnten Mal in Folge gelistet zu sein, bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt Dirk Voeste, Vice President Sustainability Strategy, BASF.

BASF wurde in diesem Jahr auch erneut im FTSE4Good Index gelistet. Aufgenommen werden in diese Indizes nur solche Unternehmen, die stringente Kriterien im Bereich Soziales, Umwelt und Unternehmensführung (Environment, Social, Governance, kurz: ESG) erfüllen und diese im regelmäßig durchgeführten Prüfungsprozess bestätigen bzw. weiterentwickeln konnten. BASF zählte zu der Gruppe mit den höchsten ESG-Werten unter den Chemieunternehmen.

Mit Forschung und Innovationen unterstützt BASF ihre Kunden in nahezu allen Branchen, die gesellschaftlichen Bedürfnisse zu erfüllen. Produkte und Lösungen des Unternehmens tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, Ernährung zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern.

Weiterführende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie im Internet unter www.basf.com/nachhaltigkeit sowie zu den Nachhaltigkeitsratings und Rankings unter: www.basf.com/en/company/investor- relations/sustainable-investments/sustainability-ratings-and- rankings.html.

Ziel der BASF ist es den Standort Ludwigshafen nicht nur optimal, sondern auch klimafreundlich mit Energie zu versorgen. Eine gute Lösung bieten hierzu die Gas- und Dampfturbinen-Anlagen. Sie verringern die eigenen CO2-Emissionen und schonen zugleich Ressourcen, indem sie die entstehende Abgaswärme zum Herstellen von Dampf nutzen. Dieser wird dann in den Produktionsbetrieben des Werkes für unterschiedlichste chemische Prozesse eingesetzt. Foto: © BASF SE


08.09.2017|

Zwei starke Partner intensivieren langjährige Geschäftsbeziehung – FUCHS und DMG MORI vereinbaren Technologie-Partnerschaft

Die FUCHS PETROLUB SE und die DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Beide Unternehmen vertiefen ihre Geschäftsbeziehung und haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser sichert die enge Verbindung beider Unternehmen in einer Technologie-Partnerschaft. Gemeinsam wollen sie mit innovativen Produktentwicklungen Maßstäbe im Bereich Schmierstoffe für Werkzeugmaschinen setzen.

Das Ziel der Technologie-Partnerschaft ist es, gemeinsam neue Schmierstoff-Lösungen und -Services für Werkzeugmaschinenanwendungen zu entwickeln. Auch die Digitalisierung von Produktionsprozessen sowie das Condition Monitoring von Maschinen und Anlagen soll weiter vorangetrieben werden.

„Für eine bestmögliche Produktivität bei einer intensiven Werkstückbearbeitung auf Werkzeugmaschinen ist der Einsatz des richtigen Schmierstoffs entscheidend. Wir freuen uns, mit FUCHS einen global aufgestellten Technologie-Partner gewonnen zu haben und wollen gemeinsam unsere Technologie- und Service-Exzellenz weiter ausbauen“, so Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT.

„DMG MORI verfügt über hohe technologische Kompetenz, Innovationskraft und globale Präsenz. Ich bin überzeugt, dass nicht nur beide Unternehmen, sondern in erster Linie Kunden und Anwender von unserer Partnerschaft profitieren werden“, sagt Stefan Fuchs, der Vorsitzende des Vorstands der FUCHS PETROLUB SE.

DMG MORI AKTIENGESELLSCHAFT

DMG MORI ist als „Global One Company“ ein weltweit führender Hersteller von Werkzeugmaschinen mit einem Umsatz von über 3,5 Mrd. EUR. Das Angebot umfasst sowohl Dreh- und Fräsmaschinen als auch Advanced Technologies, wie ULTRASONIC, LASERTEC und ADDITIVE MANUFACTURING sowie Automatisierungs- und ganzheitliche Technologielösungen. Seine Technologie-Exzellenz bündelt DMG MORI in den Leitbranchen „Aerospace“, „Automotive“, „Die & Mold“ und „Medical“. Die „Industriellen Dienstleistungen“ beinhalten kundenorientierte Services rund um den gesamten Lebenszyklus einer Werkzeugmaschine, wie Training, Instandsetzung, Wartung und Ersatzteilservice. Mit der APP-basierten Steuerungs- und Bediensoftware CELOS sowie den exklusiven DMG MORI Technologiezyklen und Powertools gestaltet DMG MORI Industrie 4.0. Bereits 10.000 DMG MORI Maschinen sind mit CELOS ausgestattet und im Markt. DMG MORI ist mit 14 Produktionswerken und 157 Vertriebs- und Servicestandorten in 79 Ländern weltweit präsent. Insgesamt stehen über 12.000 Mitarbeiter in direktem Kontakt zu den Kunden.

FUCHS PETROLUB SE

FUCHS ist ein weltweit operierender Konzern mit deutschen Wurzeln, der Schmierstoffe und verwandte Spezialitäten entwickelt, herstellt und vertreibt. Zu den weltweit mehr als 100.000 Kunden zählen Automobilzulieferer und OEMs, Unternehmen aus den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bergbau und Exploration, Luft- und Raumfahrt, Unternehmen des Energie-, Konstruktions- und Transportsektors, der Land- und Forstwirtschaft sowie der Stahl-, Metall-, Zement-, Guss- und Schmiedeindustrie, aber auch Lebensmittel- und Glashersteller – und viele andere. 1931 als Familienunternehmen in Mannheim gegründet, firmieren heute unter dem Dach der FUCHS PETROLUB SE 57 operative Gesellschaften mit rund 5.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern. FUCHS ist heute der weltweit größte Anbieter unter den unabhängigen Schmierstoffherstellern.

Foto: © Fuchs-Gruppe


04.09.2017|

Personelle Veränderung im Aufsichtsrat von HeidelbergCement

Das Amtsgericht Mannheim hat auf Antrag des Unternehmens den Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG ergänzt und Frau Margret Suckale als Vertreterin der Anteilseigner zu dessen Mitglied bestellt. Sie folgt Herrn Alan Murray, der sein Amt niedergelegt hatte. Die Bestellung ist befristet bis zur Nachwahl durch die nächste Hauptversammlung der HeidelbergCement AG am 9. Mai 2018.

„Wir freuen uns, dass wir mit Frau Margret Suckale eine erfahrene Managerin aus der Industrie als neues Mitglied für unseren Aufsichtsrat gewinnen konnten“, erklärt Fritz- Jürgen Heckmann, Aufsichtsratsvorsitzender der HeidelbergCement AG. „Ihre reichhaltige Erfahrung und Kompetenz in der Grundstoffindustrie und der operativen Leitung eines Verbundstandortes sind eine wertvolle Ergänzung für den Aufsichtsrat der HeidelbergCement AG.“

Frau Margret Suckale war bis Mai 2017 Vorsitzende des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie und Mitglied des Vorstands der BASF SE. Sie verantwortete dort die Funktionen Personal, Instandhaltung, Umweltschutz sowie Sicherheit und war zugleich verantwortlich für den Werkstandort Ludwigshafen sowie für das Management der Verbundstandorte in Europa. Zuvor war sie Personalvorstand zunächst bei der Deutschen Bahn und dann bei der DB Mobility & Logistics AG.

Foto: © BASF


28.08.2017|

IBM und SAP entwickeln gemeinsame Branchenlösung für den Handel und die Konsumgüterindustrie

Armonk, New York, und Walldorf, 24.08.2017 – IBM und SAP arbeiten an einer gemeinsamen Lösung für den Handel und die Konsumgüterindustrie, mit der sich sowohl die Profitabilität steigern als auch Kundenerlebnisse verbessern lassen.

Die Lösung nutzt echtzeitnahe Daten, um die Planung und Umsetzung von Verkaufsstrategien im Ladengeschäft deutlich zu verbessern. Spezielle Datenquellen wie der cloudbasierte Service IBM Metro Pulse, durchlaufen die SAP Cloud Platform und liefern die Basis für schnelle Entscheidungen. Diese zugrundeliegenden Informationen basieren auf Echtzeit-Geschäftsprozessen, Marktsignalen, die nahezu in Echtzeit bereitgestellt werden und einem digitalen Kern zur eigentlichen Umsetzung.

Im Rahmen der Partnerschaft ist dies der erste Schritt hin zu einer branchenspezifischen Lösung, die beide Unternehmen zur Unterstützung des digitalen Wandels im letzten Jahr angekündigt haben. Zahlreiche weitere digitale Branchenlösungen sind derzeit noch in der Entwicklung. Dies untermauert auch die bisherigen Investitionen von IBM mit SAP-S/4HANA-Lösungen für Kunden im Handel und in der Konsumgüterindustrie. Beide Unternehmen planen zudem die gemeinsame Arbeit an SAP Model Company Services. Mit diesen vorkonfigurierten, einsatzfertigen und durchgängigen Referenzlösungen, die auf die speziellen Anforderungen verschiedener Geschäftsbereiche und Branchen zugeschnitten werden können, sollen Unternehmen eine schnellere Wertschöpfung erreichen.

IBM Metro Pulse nutzt kognitive Services von IBM, die Daten über Wetter, Veranstaltungen, Verkehr und Zielgruppen nutzen, um Erkenntnisse selbst über kleinräumige Einheiten zu gewinnen. Das hilft, zentrale Herausforderungen wie Regalverfügbarkeit und Genauigkeit von Bedarfsprognosen zu meistern. Bei Testläufen mit dieser kognitiven Technologie in über 100 Filialen in unterschiedlichen amerikanischen Supermärkten hat die Lösung die Prognosegenauigkeit für hochvolatile Produkte um 75 Prozent verbessert.

Mit dem Know-how von SAP werden die unterschiedlichen speziellen Datenquellen, einschließlich der kognitiven Funktionen von IBM, auf der SAP Cloud Platform zusammengeführt. Händler sind dadurch in der Lage, nahezu sofort Entscheidungen zu treffen und die Unternehmensleistung zu verbessern.

So wäre es zum Beispiel für die Verkaufsleiterin eines Getränkeherstellers in New York möglich, während des New-York-Marathons den Absatz in einer der Filialen an der Laufstrecke vorherzusagen. Mit dieser neuen Lösung könnte sie Informationen über den Verkehrsfluss an verschiedenen Stellen der Strecke nutzen und feststellen, wie sich die Wettervorhersage auf die Nachfrage auswirkt – und somit genauer Nachfragespitzen auf Filialebene voraussagen. Mit Hilfe dieser Informationen lassen sich dann Aufgaben und Bestellvorschläge für den Vertriebsaußendienst entwickeln. Der dann wiederum mit den einzelnen Filialleitern klären kann, wie entsprechende Produktanpassungen den maximalen Absatz für beide Parteien ermöglichen.

„Mit SAP S/4HANA und dem Zugriff auf kleinteilige Ortsdaten, die von kognitiven Services von IBM analysiert und interpretiert werden, können Topmanager der Konsumgüterindustrie und im Handel wertvolle Erkenntnisse gewinnen, um sich einen Wettbewerbsvorteil in wichtigen Märkten zu verschaffen“, sagte Laurence Haziot, IBM Global Managing Director und General Manager Consumer Industries.

„Dank der Zusammenarbeit zwischen SAP und IBM sind Händler und Konsumgüterhersteller heute in der Lage, schnell, präzise und sicher auf wichtige lokale Veranstaltungen zu reagieren. SAP S/4HANA enthält Funktionen, mit denen Nutzer durchgängige Geschäftsprozesse besser als mit irgendeinem anderen System abwickeln können“, sagte Lori Mitchell-Keller, Global General Manager, Consumer Industries bei SAP.

Foto: © hxdyl/Stockphotos


25.08.2017|

„Future Communities“: Heidelberg erhält Förderung des Landes in Höhe von rund 42.000 Euro

Übergabe des Förderbescheides durch Minister Strobl in Stuttgart / Projekt zur barrierefreien Routenplanung

Die Stadt Heidelberg erhält vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Projektes „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ Fördermittel in Höhe von rund 42.000 Euro. Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, hat den Förderbescheid und die dazugehörige Urkunde am 24. August 2017 im Innenministerium in Stuttgart an Nicole Huber, Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters und Koordinatorin des Fördermittelantrags der Stadt Heidelberg, übergeben. Die Stadt Heidelberg erhält die Förderung für das Projekt „Routenplanung für Barrierefreiheit“.

„Wir wollen jede einzelne der 1.101 Kommunen in Baden-Württemberg bei der Digitalisierung mitnehmen und ihnen Lust auf den digitalen Wandel machen. Unser Förderprogramm setzt genau da an – jede Kommune hat ihre ganz eigene Ausgangslage und damit auch ihre eigene digitale Agenda. Das spiegelt sich in der Bandbreite der geförderten Projekte wider. Die Projekte reichen von Rathaus-Apps für das digitale Erleben der Verwaltung, über WLAN-Projekte bis hin zu einer digitalen Rathausassistenz mit Hilfe von künstlicher Intelligenz oder einem Testfeld für Parkraummanagement“, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

„Unser großes Ziel ist, die Lebensqualität aller Heidelberger weiter zu verbessern“

„Die Förderung trägt dazu bei, dass Heidelberg einen weiteren Schritt hin zu einer digitalen Stadt der Zukunft gehen kann. Unser großes Ziel ist, die Lebensqualität aller Heidelbergerinnen und Heidelberger weiter zu verbessern. Dank der Unterstützung durch das Land werden wir Bürgerinnen und Bürgern mit Behinderung sowie anderen in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen ermöglichen, sich in Heidelberg auf ihrem Smartphone eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte barrierefreie Route anzeigen zu lassen. Das wird vielen Menschen den Alltag erleichtern“, sagte Nicole Huber.

Das Projekt „Routenplanung für Barrierefreiheit“ soll das bestehende digitale Serviceangebot in Heidelberg wie „Heidelberg hürdenlos“ und den Inklusionsatlas ergänzen: Mit dem Routenplaner können sich künftig Menschen mit Behinderung, aber auch Eltern mit Kinderwagen oder Touristen mit Koffern auf ihren Smartphones eine Route von einem Start- zu einem Zielpunkt anzeigen lassen. Das Besondere dabei: Der angezeigte Weg ist barrierefrei. Über das digitale Angebot erfährt so beispielsweise ein Rollstuhlfahrer, wie er ohne Hindernisse wie zum Beispiel Treppen und Absätze sowie ohne steil abfallende Straßen vom Marktplatz an die Stadthalle kommt. Dadurch wird Menschen mit Behinderung nicht nur die Bewegung im öffentlichen Raum erleichtert, sondern auch eine noch stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

Die Routenplanung soll sich in einem ersten Schritt auf die Altstadt und Bergheim bis zum Hauptbahnhof (circa 40 Kilometer Gesamtstrecke) konzentrieren. Die Stadt Heidelberg kooperiert dabei mit dem Bereich Geoinformatik (GIScience) des Geographischen Instituts der Universität Heidelberg. Dieser hat bereits eine grundlegende Lösung für die barrierefreie Routenplanung auf Basis der Daten von OpenStreetMaps (OSM) entwickelt. Die Daten dazu – unter anderem Hinweise zu abgesenkten Bordsteinkanten, Straßenbelägen und Gefälle – beziehen sich allerdings fast ausschließlich auf Angaben von Nutzern. Die Stadt will die Routenplanung nun um systematisch und vollständig erhobene Daten ergänzen und in die digitalen städtischen Angebote integrieren. Zugleich soll die Reichweite des bisherigen Angebots des Geographischen Instituts deutlich erhöht werden.

Das Land trägt rund ein Drittel der voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von rund 117.000 Euro während der zweijährigen Projektlaufzeit bis 2019. Das Projekt könnte problemlos auch auf andere Kommunen übertragen werden, so dass eine Art „barrierefreier Atlas für Baden-Württemberg“ entstünde. Das Ministerium fördert mit insgesamt 800.000 Euro Maßnahmen bei „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“.

Übergabe des Förderbescheides für die Stadt Heidelberg in Stuttgart (von links): Gudrun Heute-Bluhm, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, Nicole Huber, Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg, Stefan Krebs, Landesbeauftragter für Informationstechnologie, Digitalisierungsminister Thomas Strobl und Steffen Jäger, Erster Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg. Foto: © Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration


24.08.2017|
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