Roche und MVV kooperieren in dem Bereich Energie schon seit vielen Jahrzehnten, nun wird diese Energiepartnerschaft jedoch grunderneuert und massiv ausgebaut. MVV vervielfacht die Menge der an Roche gelieferten Wärmeenergie in Form von Heißdampf aus ihrem Heizkraftwerk auf der Friesenheimer Insel von bisher 15.000 auf rund 105.000 Megawattstunden pro Jahr. Zum Vergleich: Das entspricht umgerechnet dem Bedarf von etwa 7.500 Haushalten. Roche setzt damit in der Produktion wie auch für die Gebäudeheizung und Kälteerzeugung am Standort Mannheim fast komplett auf Wärme aus der thermischen Abfallverwertung. Zeitgleich bezieht das Unternehmen künftig nur noch Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt – so steigert Roche seinen Anteil erneuerbarer Energien auf insgesamt über 90 Prozent. Das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 65.000 Tonnen pro Jahr, dem jährlichen Ausstoß von über 30.000 Pkw.

Martin Haag, Werkleiter bei Roche, und Dr. Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV betonten die bereits seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft und die gute Zusammenarbeit in dem gemeinsamen Pressegespräch.

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